Freitag, 30. Oktober 2015

Erntefreuden

"Der vielen Mühe Lohn", kann man auch sagen. Mein "Obst- und Gemüsegärtner"-Herz hüpft fast ein wenig vor Freude, wenn ich all' die geernteten Früchte und Gemüse schön fürs Auge präsentieren und später für den Gaumen verarbeiten darf...



 Von den duftenden Quitten lassen wir heuer einen feinaromatischen Quittenlikör brennen. Für den Eigengebrauch gibt es noch ein paar Gläser Quittengelée.






Der Gemüse- und der Früchtekorb harmonieren farblich toll mit den wunderbaren Herbststräussen. Bevor ich das Obst und das Wintergemüse im Keller einlagere, schmücken sie noch ein paar Tage den Eingangsbereich unseres Ladens "Belles Fleurs" (http://bellesfleurs.ch)

Sonntag, 18. Oktober 2015

Frühstück im Bett

 
Es ist wieder die Zeit für kuschelige Sonntage daheim. Frühstück im Bett inbegriffen?
 




Den wunderschönen Quilt "Sadie" und viele passende Accessoires können Sie bei Belles Fleurs bestellen.

Freitag, 18. September 2015

Ein wunderschöner Blumenstrauss

Eine liebe Kollegin hat mir diesen wunderschönen Blumenstrauss vorbeigebracht. Ich stelle ihn in einen alten "Chriesichratten". Das Resultat gefällt mir sehr. Unser Babettli hingegen scheint etwas Anderes mehr zu interessieren...



Der Strauss macht sich auch ausserordentlich gut vor unserem "Hühnerhaus-Lädeli". Ein toller Blickpunkt!






Merci viel, vielmals, liebe Nadja! Ich freue mich "wäuts" über den prächtigen Spätsommerstrauss!



 Im Garten blüht es zart und doch gleichzeitig in kräftigen Sommerfarben. Remontierende Rosen, Drachenkopf, Zinnien und Sonnenhut verzaubern uns mit leuchtenden Farben.



 Ueberwältigend die Schmuckkörbchen (Cosmea). Sie bringen punktuell nochmals Fülle und Pracht in den Garten.




Uebrigens, die meisten Produkte von der GreenGate Herbst-/Winterkollekton sind nun eingetroffen. Besuchen Sie doch meinen Online-Shop und lassen sich von der wunderbaren Vielfalt überraschen:

Online Laden: http://bellesfleurs.ch


Freitag, 28. August 2015

Spätsommertage

Die frühen Birnen sind nun reif. "Williams" ist eine herrlich süsse und saftige Sorte. Man darf sie ja nicht zu lange am Baum hängen lassen, kaum wechselt sie in der Farbe von Grün zu einem Hauch von Hellgelb, sollte man sie pflücken, sonst wird sie schnell mehlig. Lange lagern lässt sie sich leider nicht.


Das Arrangement der goldgelben Birnen mit den Küchenaccessoires in "warm grey" von GreenGate wirkt farblich sehr harmonisch.

Belles Fleurs - Schöne Kombinationen in Grau


Leider blüht in unserem Bauerngarten im Moment nicht allzuviel.  Dankbar bin ich für die goldigen Blütenköpfe der Stauden-Sonnenblume.




 Die im Frühjahr ausgesäten, einjährigen Sommerastern blühen in einer bunten Farbmischung.


Die Clematis "Summer Snow" oder auch "Paul Farges" genannt, blüht jetzt den zweiten Sommer und erobert langsam unsere Laube. 


Zarte Blüte der Rose "Bonica 82" in Kombination mit lila Drachenkopf.


 Der unverwüstliche Sonnenhut (Rudbeckia) blüht ab Hochsommer unermüdlich und bis in den Spätherbst.


Blick in unser Treibhäuschen. Endlich können wir die im Februar/März ausgesäten Tomaten geniessen. Unsere Sorten sind: "Babuschka", "Black Plum" und "Basler Röteli". Die Samen beziehen wir aus der biologischen Samengärtnerei  Zollinger


"Babuschka" ist unsere grosse Favoritin. Sie ist nicht nur gross an Gewicht (dieses Exemplar wiegt ca. 700 Gramm), sondern auch gross an Geschmack.
Wir lieben Brotschnittchen mit dem Frischkäseaufstrich "Gala" und eine Scheibe Tomate darauf, mmmh!!

Mittwoch, 19. August 2015

Eine Bergtour

Wir sind früh am Morgen gestartet. Es ist schon schwül und wir kommen mächtig ins Schwitzen. Dann erblicken wir diese Spinnennetze und halten dankbar ein: Welch Wunder der Natur!






Bald schon lichtet sich der Nebel: Was für eine fantastische Stimmung!


Mittwoch, 22. Juli 2015

Meertrübeli und Chroosle

Meertrübeli (Johannisbeeren) und Chroosle (Stachelbeeren) gehörten als Kind nicht gerade zu meinen Lieblingsbeeren. Sie waren mir einfach zu sauer.

Heute schätze ich die schönen Beeren sehr, v.a. die Johannisbeeren lassen sich zu feinem Gelee, Konfitüre, Kuchen und Wähen verarbeiten. Die Kombination von süss und sauer gefällt mir jetzt ausgezeichnet.


Meine Kinder halten es mit Ihrer Vorliebe genau wie ich früher: Sie stehen mehr auf Erd- und Himbeeren. Bei meinen geliebten Meertrübelikuchen sind sie nur mässig begeistert.
Die Gefriertruhe immer mit diesen Beeren zu füllen, ist auch nicht die optimale Lösung.
Ja, was macht man dann mit einer riesigen Ernte von zwei grossen Johannisbeersträuchern und einem Stachelbeerbäumchen?



 Die Lösung heisst: Sirup!
Mit meinen Meertrübeli und Chroosle Sirups punkte ich sogar bei Erwachsenen, die sonst eher nicht mehr so auf Sirüpli stehen;-)
Am Morgen angemacht und kalt aus dem Kühlschrank serviert ist dieser Sirup herrlich erfrischend, vor allem jetzt bei diesen heissen Temperaturen.




Das Rezept ist denkbar einfach:

Meertrübeli Sirup

  • 1 kg Johannisbeeren
  • 2 Liter Wasser
  • 1 Liter beiseite gestellter Saft
  • 500 - 600 g Zucker
  • Minzenblätter, nach Belieben
Da die Beeren sehr viel Pektin enthalten, muss für die Saftgewinnung doppelt so viel Wasser wie Beeren verwendet werden, weil sonst der Sirup beim Einkochen gelieren würde.
Johannisbeeren (ich wasche sie und entferne Blätter, entstiele sie aber einfachhalber nicht) mit 2 Litern Wasser in einer Pfanne aufkochen. Zugedeckt köcheln, bis die Beeren platzen. Auf der ausgeschalteten Platte noch ca. 10 Min. ziehen lassen. Nach Belieben jetzt Minze beifügen.

Durch ein feines Tuch giessen und gut abtropfen lassen. Wenn zu fest ausgedrückt wird, wird der Sirup trüb.
Für den Sirup 1 Liter Saft mit dem Zucker unter Rühren aufkochen, abschäumen, siedend heiss randvoll in saubere, vorgewärmte Flaschen füllen und sofort verschliessen.

Haltbarkeit: Kühl und dunkel ca. 1 Jahr. Einmal geöffnet, Flasche im Kühlschrank aufbewahren.

Chroosle Sirup
  •  2 kg Stachelbeeren 
  • ca. 5 dl Wasser
  • pro Liter Saft ca. 500 - 600 g Zucker
  • fein mit Pfefferminze 
Zubereitung wie Meertrübeli  Sirup. 



Für alle, die die Kombination von süss-sauer lieben, hier noch mein absolutes Lieblingsrezept für meringuierten Johannisbeerkuchen: 
  • 1 Mürbeteig rund, blind gebacken (fertig gekauft oder selbstgemacht)
  • 3 Eiweiss
  • 1 Prise Salz
  • 180 - 200 g Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • Johannisbeeren
Die Eiweiss mit dem Salz steif schlgen.  Zucker und Vanillezucker beifügen und weiter schlagen bis das Eiweiss glänzt.
Beeren unter den Eischnee heben und auf dem gebackenen Mürbeteigboden verteilen.
Backen: 10 Minuten (5 Minuten davon mit Alufolie abdecken) in der Mitte des Ofens bei 220 Grad.

Am besten lauwarm servieren

Uebrigens, den wunderschönen Krug, das Teller, das Küchentuch und die herzigen Papier-Trinkhalme können Sie über meinen Online-Shop Belles Fleurs bestellen
(für Leser/innen aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein).